20. Januar 2016
„Appell der Regionen gegen Schacht Konrad“

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Jutta Krellmann, Pia Zimmermann und Hubertus Zdebel bei den Protesten gegen den Ausbau von Schacht Konrad

Ein Bündnis aus 19 kreisfreien Städten und Kreistagen hat am gestrigen Dienstag, den 19.01.2016, zu einer Podiumsdiskussion mit der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks geladen. Neben den Städten Salzgitter, Braunschweig, Wolfsburg sowie den Landkreisen Peine, Helmstedt, Wolfenbüttel und Goslar haben viele weitere Gemeinden ihre Stimme gegen den Ausbau von Schacht Konrad erhoben. Das ehemalige Bergwerk soll zum Endlager für radioaktive Abfälle umgebaut werden.

Neben den Aktiven der AG Schacht Konrad waren auch die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall Betriebe in Salzgitter bei den Protesten dabei. Die Kollegen aus dem Stahlwerk führten den Protest in voller Montur an (siehe Fotos).

Nur wenn wir gemeinsam gegen das geplante Atommüll-Endlager vorgehen haben wir eine Chance. Das machen die Menschen in unserer Region richtig gut," so Jutta Krellmann. „Wir haben in meinem Wahlkreis das Atomkraftwerk Grohnde und die Proteste dort haben wir als LINKE immer aktiv unterstützt.“ Der Protest und die Bedenken gegen Schacht Konrad sind mehr als berechtigt. Die Erfahrungen im Umgang in der Region mit der Asse sind einfach zu präsent, als dass ein Atommüll-Endlager jemals Akzeptanz finden kann. Das Vertrauen in die Aussagen der zuständigen Behörden ist nicht vorhanden. Das wurde bei der Podiumsdiskussion mit der Ministerin ganz klar. Die Unmutsbekundungen aus dem Publikum waren eindeutig. Erst recht, nachdem die Ministerin klar gemacht hatte, dass am Endlagerstandort Schacht Konrad festgehalten wird.

Das Unwort des Tages war definitiv „nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik“, welches die Ministerin und ihre Kollegen aus dem zuständigen Ministerium gebetsmühlenartig immer wieder herunter beteten, um die Bedenken der Diskutanten zu entkräften. Kernaussage der Veranstaltung war, dass es zur Einlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Stoffen kommen wird. Eine Rückholbarkeit wird nicht berücksichtigt und der Wassereinfluss im Schacht ist kein Problem. Zumindest nach "Stand von Wissenschaft und Technik", so die Ministerin.

Am Ende übergab Bürgermeister Klingebiel der Ministerin eine gemeinsame Resolution der Region gegen das Atommüll-Endlager.


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