28. Januar 2011
Mogelpackung Oberschule ist kein Zukunftsmodell

Regierung wegen IGS weiter unter Druck
Von Eberhard Brandt

GEW-Landesvorsitzender Eberhard BrandtDas Zwei-Säulen-Modell, das Kultusminister Dr. Bernd Althusmann am 26. Oktober präsentierte, steht unter anhaltender Kritik maßgeblicher politischer Kräfte, weil die Regierung die Integrierte Gesamtschule weiterhin blockiert und vierzügige IGSn nur als Ausnahme zulassen will. Die Spitzenorganisationen der Schulträger, der Landeselternrat, Bildungsverbände und Oppositionsparteien akzeptieren die Regierungspläne nicht und bleiben bei den zwischen ihnen unter der Leitung des Landeselternrats abgestimmten Forderungen. Hinter dem Etikett "Oberschule" verbergen sich die Schulformen Kooperative Haupt- und Realschule und Kooperative Gesamtschule, die das dreigliedrige Schulsystem und damit die Aufteilung der Kinder nach angeblichen Begabungstypen fortsetzen. Offenbar weiß die Regierung, dass ihr Konzept gegenüber der IGS nicht konkurrenzfähig ist, weil immer mehr Eltern eine Schule wünschen, die durch gemeinsamen Unterricht bis zur 10. Klasse geprägt ist. Was sonst ist der Grund für die Anti-IGS Politik durch Turbo-Zwang und Errichtungshürden?

 

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