29. April 2015
Bessere Politik möglich machen: Das muss drin sein!

Deutschland 2015: Jobwunder, die Steuern sprudeln, die Wirtschaft boomt.  Gleichzeitig arbeiten viele Menschen in unfreiwilliger Teilzeit und in Minijobs, während andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Ob auf der Suche nach Arbeit, dem nächsten Projekt oder weil die Arbeit nicht enden will: die Zeit für Freundinnen und Freunde, für die Familie wird weniger. Wer sich un- oder unterbezahlt um Kinder, Kranke oder pflegebedürftige Menschen kümmert, gerät schnell an die Belastungsgrenzen. Viele sind erschrocken und empört über die Folgen des politisch erzeugten Kostendrucks und Personalmangels in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. In einem reichen Land werden immer mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt, ihnen wird der gleiche Zugang zu guter Arbeit, Wohnungen, Gesundheitsversorgung und Bildung versperrt. Erwerbslose werden durch die Sanktionen der Jobcenter gegängelt.

Gerecht und fair ist das nicht. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass einige Wenige sich an der Börse eine goldene Nase verdienen, aber das Geld nicht dort ankommt, wo es nötig ist: Bei den Menschen, die in Armut leben, die arm trotz Arbeit sind, die sich um Kinder, Kranke oder pflegebedürftige Menschen kümmern, die von Altersarmut bedroht sind.

Eine gute Regierung kümmert sich um die ganze Gesellschaft, nicht nur um das eine Drittel, das weniger Sorgen hat. Gute Politik findet sich nicht mit der Spaltung der Gesellschaft in arm und reich ab. Als linke Partei laden wir Alle ein, gemeinsam Druck zu machen für das, was in einem reichen Land selbstverständlich sein sollte: Gute Arbeit, eine sichere Zukunft, soziale Sicherheit, mehr Zeit für Familie und Freizeit und gerechte Löhne auch für die Vielen, die nicht an einer Maschine oder einem Bürocomputer arbeiten.

Unser Land braucht einen Politikwechsel, der Hoffnung auf ein besseres Leben in einer solidarischen Gesellschaft macht. Mit einer gerechteren Verteilung und Besteuerung der Reichen und Vermögenden könnten sowohl Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen steuerlich entlastet als auch in zentrale Zukunftsbereiche der Gesellschaft wie Bildung, Erziehung, Gesundheit, Pflege und die Energiewende investiert werden. DIE LINKE wird weiter Druck machen, damit eine gute Politik gemacht wird und mit der schlechten Schluss gemacht wird. Wir laden Sie ein, Ihre Wünsche und Ideen einzubringen.

 

Materialien zum 1. Mai:

- Flugblatt: NEIN zur Pflegekammer in Niedersachsen

- Flugblatt: Sichere Arbeit, sicheres Leben: Das muss drin sein

 

Zweitstimme für die LINKE.

zweitstimme

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