Was uns bewegt
07. März 2016

Wenn es ums Geld geht, hat Frau das Nachsehen

rose„Frauen verdienen in Deutschland noch immer 22 Prozent weniger als Männer. Forderungen an die Politik zur Abschaffung dieses Ungleichgewichts sind aber nur die halbe Lösung“, sagt Jutta Krellmann, niedersächsische Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Krellmann weiter:

„Deutschland belegt beim Lohnabstand zwischen Männern und Frauen unter den 28 Ländern der Europäischen Union den drittletzten Platz. Zwar ist die Erwerbsquote von Frauen gestiegen, zu einem Anstieg des Anteils der Erwerbsarbeit von Frauen am Arbeitsvolumen insgesamt hat dies nicht geführt. Denn Frauen arbeiten meist in Teilzeit in vorwiegend befristeten und gering bezahlten Beschäftigungsverhältnissen. Auffallend werden die Tarifauseinandersetzungen in von Frauen dominierten Branchen zunehmend härter, wie die Streiks im Einzelhandel oder im Sozial- und Erziehungsbereich zeigten. Die Streikenden waren überwiegend jung und weiblich. Die Streiks zeigten aber auch, dass sich immer mehr Frauen in einer Gewerkschaft organisieren, um entschlossen für bessere Entlohnung und Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Dies ist ein unverzichtbarer Schritt in Richtung Entgeltgleichheit.

Das ist das Wesen des Internationalen Frauentags im Geiste Clara Zetkins: Emanzipation muss immer selbst erkämpft werden – ansonsten ist es keine.“

 
09. November 2015

Im Gedenken an die Ermordeten von Hameln

Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus!

 

Der 9. November 1938 gehört in der deutschen Geschichte zu den Tagen, an die man sich immer mit Entsetzen erinnern muss. Das Terrorregime der Nazis verschärfte die Repression gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger und organisierte eine Pogromnacht, die sich gegen jüdische Einrichtungen in Deutschland richtete. Wie wir heute wissen, war das der Auftakt zur systematischen Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland und in Europa.

Zwischen dem 26. November 2013 und dem 29. Januar 2015 wurden in Hameln und Umgebung 46 Stolpersteine verlegt. Die kleinen Denkmale im Straßenraum erinnern an die Unterdrückung, Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Angehörigen vieler Verfolgtengruppen: Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte, Deserteure, Homosexuelle.

„Um dieser Opfer zu gedenken“, so Peter Kurbjuweit, der für die Linken dem  Rat der Stadt Hameln angehört, „hat DIE LINKE Hameln-Pyrmont am 9. November Rosen an den Orten niedergelegt, an denen die Menschen ihren letzten Wohnort hatten.“

Es gab Gespräche mit interessierten BürgerInnen und einem Zeitzeugen, der einen der ermordeten Juden persönlich gut kannte.

 

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08. September 2015

Weserbergland hilft

refugeeswelcomeDie Hilfsbereitschaft im Landkreis ist einfach nur riesig. Danke schon mal hierfür. Jetzt gibt es auch die Möglichkeit die Spenden gezielter an die Menschen zu bringen, die sie benötigen. Auf der Seite www.weserbergland-hilft.de kann man sehen welche Sachen an welcher Stelle benötigt werden. Ebenfalls kann man melden, wenn man Hilfe als Arbeitskraft anbieten möchte. Die Verknüfung der Seite zu den Unterkünften ist bereits nach wenigen Tagen sehr gut.

 

 

 
01. September 2015

Pressemitteilung von Jutta zu den Ereignissen von Salzhemmendorf

Flüchtlinge müssen effektiv geschützt werden

„Dieser abscheulichen Tat muss mit unnachgiebiger Strafverfolgung und einem effektiven Flüchtlingsschutz begegnet werden. Symbolpolitik allein reicht nicht, es müssen jetzt endlich Taten folgen“, so Jutta Krellmann angesichts Brandanschlages auf die Flüchtlingsunterkunft im niedersächsischen Salzhemmendorf. Die LINKEN-Abgeordnete aus dem Wahlkreis Hameln-Pyrmont erklärt zu dem rassistischen Angriff weiter: 

„Wir brauchen jetzt ein starkes Zeichen aus der niedersächsischen Öffentlichkeit, auch über Hameln-Pyrmont hinaus, gegen den rechten Hass. Gleichzeitig fordere ich die Landesregierung auf, eine konkrete Strategie vorzulegen, mit der die Flüchtlinge in Niedersachsen kurzfristig und effektiv vor Übergriffen geschützt werden können. Der rechten Gewalt entschieden zu begegnen bedeutet auch, von der Regierungsseite nicht mehr über den angeblichen Asylmissbrauch und die drohende Überforderung der staatlichen Strukturen zu lamentieren. Die rechten Gewalttäter, die nach den Anschlägen in mehreren Bundesländern, nun auch in Niedersachsen die Flüchtlinge direkt attackieren, dürfen sich nicht als Vertreter eines allgemeinen Willens empfinden. Ein reiches Land wie Deutschland hat die Pflicht und auch die Mittel, um Menschen in Not zu helfen. Das zu betonen und umzusetzen ist jetzt die Aufgabe der Politik.“ 

 

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